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Musikschule Kreuzau

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Ein Kaleidoskop des Dorf- und Kulturlebens

03.10.2012

Dürener Zeitung

Kreuzauer Kulturtage sind nun auch offiziell eröffnet. Der Terminkalender ist mit Austellungen, Konzerten, Wanderungen und vielem mehr gut gefüllt. Walter Ramm: "Kultur fördert den Zusammenhalt in der Gemeinde".

Bot eine überzeugende Leistung: das Junge Orchester Kreuzau unter der Leitung von John Kikken. (Foto: Schmitz)

Kreuzau. Die Gemeinde in der Rureifel präsentiert sich in diesen Tagen voller Vielfalt. Die 8. Kreuzauer Kulturtage, die Bürgermeister Walter Ramm im Rahmen eines Konzertes des Jungen Orchesters eröffnete, sind ein Kaleidoskop des Dorf- und Kulturlebens, ein bunter Wechsel zwischen musikalischen, naturkundlichen und künstlerischen Angeboten.

Schon am Eröffnungswochenende quoll der Terminkalender über. Im Rathaus bot sich die Chance mit den ausstellenden Künstlern über ihre Motive und Techniken zu informieren oder mit Mitgliedern des Heimat- und Geschichtsvereins zu diskutieren oder nur einfach die Schönheit der Bilder und Fotos auf sich wirken zu lassen. Bürgermeister Walter Ramm wies in seiner Eröffnungsrede darauf hin, dass das Treffen im Verwaltungsgebäude als «umfassende Vernissage» für alle Ausstellungen zu verstehen sei, die während der Kulturtage stattfinden. Eine Kulturtour durch die Gemeinde führte zur Burg nach Drove, wo Karl Hackstein eine Einführung in den «Drove Zyklus» gab, den der Maler Heinrich Nauen, einer der bedeuteten rheinischen Expressionisten, Anfang des vergangenen Jahrhunderts schuf.

Weiter ging es zur alten Schule in Leversbach, in der Gemälde und Keramikarbeiten von Marion Zimmermann und Regina Marburg-Bonna zu sehen waren und sind. Anlaufpunkt im Tal die Burg in Untermaubach, in der Karl Hackstein sein Atelier geöffnet hatte sowie Holz- und Metallskulpturen von Christian Reinartz zu besichtigen waren. Die Ausstellung im Rathaus gestalteten Richard Schall, Astrid Frohn mit surrealistischen Arbeiten und das Maubacher Kunstforum. Ebenso wird mit Bildern an den Kreuzauer Maler Wilhelm Braun und Josef Dix erinnert.

Immer ausverkauft

Für den Ratsvorsitzenden stand fest, dass «künstlerisches Schaffen in der Gemeinde ein weit verbreitetes Hobby ist, die Kultur das Zusammenleben und den Zusammenhalt in der Gemeinde fördert».

So ist es schon Tradition, dass die Konzerte des Jungen Orchesters Kreuzau ausverkauft sind. Das Jugendorchester unter der Leitung von Ruth Kniprath spielte bekannte Swing- und Filmmelodien, überzeugte mit reizvollen Wohlklängen und modernen Rhythmen. Besonders eindrucksvoll war die Komposition «Leuchtfeuer» für Blasorchester von Kurt Gäble, bei der der Klangkörpers erklingen ließ, was in ihm steckt. Rockig war die Zugabe mit «Born to be wild», die überleitete zum «Gruß an Kiel», einen Traditionsmarsch mit dem das Junge Orchester mit seinem Dirigenten John Kikken sein Konzert eröffnete. Die Musiker boten ein abwechslungsreiches Programm, in dem musikalische Themen einander gegenüber gestellt wurden.

Sie spielten sinfonische Werke, die majestätisch oder romantisch, dann wiederum bedrohlich oder ahnungsvoll klangen. Die zum Teil noch jungen Musiker überzeugten durch die rhythmische Präzision, durch den schönen und sauberen Klang und in der musikalischen Führung durch die überraschende Flexibilität.

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