Junges Orchester Kreuzau e.V.

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Musikschule Kreuzau

Presse

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Die raue Landschaft Schottlands musikalisch dargestellt

19.03.2012

Dürener Zeitung

Das Jugendorchester und das Junge Orchester begeistern in der Kreuzauer Festhalle ihr Publikum mit Marsch und Rock

Bot eine überzeugende musikalische Leistung: das Junge Orchester Kreuzau unter der Leitung von John Kikken. (Foto: Schmitz)

Kreuzau. Originelles, Traditionelles, Klassik, Moderne und Überraschendes: Das Junge Orchester Kreuzau band in der Festhalle einen musikalischen Frühlingsstrauß voller außergewöhnlicher Duftnoten. Das Jugendorchester mit seinen 37 Musikern unter der Leitung von Ruth Kniprath schwebte zwischen Fanfaren oder Prozessionsmusik und Weltraumflug, kam rockig von der Bühne, ließ «Abenteuerliches» erklingen. Philipp Sparkes «Cambridge Intrada» als Reminiszenz an die englische Stadt, wo Glanz und Gloria noch immer zum Alltag gehören. Eine festliche Musik, die von einem «Raketenstart» abgelöst wurde und das Publikum auf die «Erdumlaufbahn» trug mit musikalischem Ausblick auf den Planeten Erde, einem künstlerischen starken «Wiedereintritt», der zu einem spannenden musischen Höhepunkt führte.

Poppig rockig «21 Guns» der amerikanischen Rockband Green Days. Kühnes musikalisches umgesetzt bei «Born to be wild». Steppenwolfs Rockklassiker als Sinnbild für das klassische Roadfeeling, auf der Bühne schwang ein Hauch von Motorrädern, Abenteuer und Freiheit in Michael Sweeneys Blasorchesterbearbeitung. Von ihrer Dirigentin wurden sie für ihren Eifer und ihr Engagement gelobt. Und der Erfolg bei den Besuchern, die die jungen Musiker mit Beifall überschütteten, zeigte, dass sich die Mühen des wöchentlichen Übens gelohnt hatten.

Nach einem Hit, der Generationen vereint, ließen die 56 Musiker des Junge Orchester Kreuzau unter der Leitung von John Kikken einen «Musikantengruß» erklingen, um sich dann mit großer Prägnanz der Ouvertüre aus dem «Barbier von Sevilla» von Giacomo Rossini zu widmen. Eine Musik, die Blütenduft versprüht, ein Orchester dem es gelang, hohes musikalisches Gespür für das Werk zu entwickeln. Das galt auch für das symphonische Hauptwerk des Abends «Suite from Hymn of the Highlands». Statt Dudelsäcken spielten Saxofone das Hauptthema.

Den Solisten gelang es, die «Gänsehautstimmung» des Stückes zu übermitteln. In diesem Werk von Philip Sparke werden sowohl Idylle als auch die rauen, majestätischen und stolzen Landschaften Schottlands musikalisch dargestellt. Ein Aufgabe für das Orchester und den verschiedenen Solisten, Stimmungen und Gefühle einzufangen. Der Dirigent führte alle gekonnt über die musikalischen Klippen. Die zum Teil noch jungen Musiker überzeugten durch Ensemble und rhythmische Präzision, durch den schönen und sauberen Klang und in der musikalischen Führung durch die überraschende Flexibilität.

Die Qualität setzte sich auch im zweiten Teil des Konzertabends fort. Ein Besuch im « Cirque de Soleil», mit von Victor Lopez zusammengestellten Melodien, flotte bewegungsintensive musikalische Einheiten bei «Caribbian Variation» von Jacob de Haan.

Drei Zugaben

Genussvolles Zuhören, um dann mit bekannten Hits aus der Feder von Udo Jürgens den Abend fast zu beschließen, denn: Mit drei Zugaben begeisterte das Junge Orchester die Zuhörer weiter. Besonders das letzte Stück des Abends hatte es in sich: Die vier Schlagzeuger Tobias Beyer, Fabian Gilles, David Kniprath und Felix Piepenhagen führten mit mehreren Soli in das Stück «You can't stop the beat» aus dem Musical «Hairspray» ein, das Kreuzauer Orchestermitgliedern bei einem Konzert der Big Band der Bundeswehr so imponiert hatte. Und die Zuschauer in der Festhalle begeisterte das Stück auch.

Während einer Konzertpause ehrte JOK-Vorsitzender Heinz Schäfer Simone Sistenich und Edgar Horst für 25-jährige Mitgliedschaft.

Von Hannes Schmitz
Quelle: az-web.de

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