Junges Orchester Kreuzau e.V.

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„Jeder, der sich jung fühlt, ist richtig bei uns“

29.05.2010

Lust auf Kreuzau (Beilage der Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten)

Das Junge Orchester Kreuzau begeistert nicht nur Bürgermeister Walter Ramm. „Ein absoluter Klanggenuss.“

Schwingt seit 26 Jahren den Taktstock beim Jungen Orchester Kreuzau: Dirigent John Kikken. (Foto: Jansen)

VON BENJAMIN JANSEN

Jeden Dienstag findet im Bürgerhaus die musikalische Feinabstimmung statt. Denn der Countdown läuft. „Das große Herbstkonzert kommt schneller als man denkt“, weiß John Kikken. Das hat die Erfahrung ihn gelehrt. Seit 26 Jahren dirigiert er das Junge Orchester Kreuzau.

Ausverkaufte Festhalle

Zuletzt begeisterten die jungen und junggebliebenen Musiker bei ihrem großen Frühlingskonzert Ende März mit einer Mischung aus sinfonischen Werken, Walzern und Orchesterstücken. Und wie so oft erntete das Kreuzauer Ensemble nach dem letzten Akkord minutenlangen Beifall. „Das ist ein absoluter Klanggenuss“, schwärmt auch Bürgermeister Walter Ramm. Die zwei großen Konzerte des Jungen Orchesters im Frühling und Herbst lässt er sich nicht entgehen. Dass er nicht der einzige Dauergast ist, beweist die prall gefüllte Kreuzauer Festhalle immer wieder aufs Neue.
Für diesen „Klanggenuss“ ist jedoch viel harte Arbeit nötig. Ausgebildet werden die jungen Musiker in der Musikschule Kreuzau, häufig findet eine musikalische Früherziehung bereits im Kindergarten statt. „Im Alter von zehn Jahren wird festgelegt, für welches Instrument die Kinder geeignet sind“, erklärt der erste Vorsitzende des Jungen Orchesters, Heinz Schäfer.
Und dann beginnt die Zeit des Probens. Zuerst im Jugendorchester, dann im Jungen Orchester. „Das geht so: bam, bambam, didam“, gibt John Kikken den Rhythmus für seine 60 Jung-Musiker bei der wöchentlichen Übungseinheit vor.
Parallel zum großen Herbstkonzert studiert das Junge Orchester mehrere Stücke für die Sommerauftritte ein (siehe Kasten). „Bei einem Festkommers ist vor allem Marschmusik gefragt“, berichtet Geschäftsführerin Regina Küpper, die seit der ersten Stunde im Jahr 1975 dabei ist. „Ansonsten spielen wir bei Sommerkonzerten vermehrt Unterhaltungsmusik.“ In dieser Kategorie ist das Repertoire besonders groß: Von Abba bis Westernhagen ist alles dabei. „So kann man Jung und Alt gleichzeitig zufrieden stellen“, erklärt Regina Küpper.

Richtige Mischung

Die richtige Mischung aus Jung und Alt hat auch das Junge Orchester im Laufe der Jahre gefunden. Stefan Nievelstein ist mit 13 Jahren „das Kücken“, Jörg Störling mit 51 Jahren „der Senior“. „Eine Altersgrenze gibt es nicht. Jeder, der sich jung fühlt, ist goldrichtig bei uns“, schmunzelt Heinz Schäfer.
Um gemeinsam musizieren zu können, nehmen viele Mitglieder eine weite Anreise auf sich. Maria Weyermann arbeitet in Krefeld, Jörg Störling reist jeden Dienstag aus Lünen an. 160 Kilometer – nur um zu proben. „Wir teilen alle ein großes Hobby. Das Schöne ist, dass es keinen wichtigsten Spieler gibt. Nur als Gruppe können wir erfolgreich sein“, sagt Dirigent John Kikken. Und es ist das Zusammenspiel aus Flöte, Saxophon, Oboe und vielen weiteren Instrumenten, die die Auftritte des Jungen Orchesters zu einem tollen Erlebnis machen.
Ob dabei der „Babier von Sevilla“ gespielt wird oder die Beach Boys ist eigentlich nebensächlich. „Die Hauptsache ist, dass alle mit Spaß bei der Sache sind“, sagt John Kikken. Seine Leidenschaft hat er jedenfalls auch nach 26 Jahren nicht verloren.

Die gesamte Zeitungsbeilage kann auf den Internetseiten der Gemeinde Kreuzau heruntergeladen werden: Lust auf Kreuzau (pdf, 2.8 MB)

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